Weiterer Erfolg für Teilnehmer des Potsdam-Treffens gegen falsche Correctiv-Legende: Märkische Allgemeine veröffentlicht Richtigstellung: Keine Abschiebung Deutscher in Potsdam geplant
Nachdem die Märkische Allgemeine die falsche Correctiv-Legende verbreitet hat, in Potsdam sei ein Plan vorgestellt worden, Millionen Menschen mit deutscher Staatsbürgerschaft abzuschieben, veröffentlicht die Zeitung nun zu ihrer Falschbehauptung eine Richtigstellung.
Die Märkische Allgemeine hatte zum Potsdam-Treffen falsch berichtet, dass Martin Sellner dort einen Plan zur Abschiebung Deutscher vorgestellt habe:
„Der Plan sah vor, Millionen Menschen abzuschieben, mit und ohne deutsche Staatsbürgerschaft.“
Dass in Potsdam kein Plan zur Abschiebung deutscher Staatsbürger vorgestellt wurde, müsste mittlerweile eigentlich auch das letzte Medium dieser Republik mitbekommen haben.
Dr. Ulrich Vosgerau (CDU) ist bereits dutzendfach gegen Falschberichte zum sogenannten Potsdam-Treffen vorgegangen. Zahllose Medien hatten, durch irreführende Darstellungen Correctivs verursacht, zum Potsdam-Treffen falsch berichtet, dort sei die Ausweisung, Abschiebung oder Deportation deutscher Staatsbürger geplant worden. Zahlreichen Medien wurde diese Falschbehauptung gerichtlich verboten.
Gerade erst hat das Landgericht Hamburg auf Klage von Dr. Vosgerau entschieden, dass die Kernaussage Correctivs zum „Masterplan zur Ausweisung von deutschen Staatsbürgern“, die bei Medien für Missverständnisse sorgte, gar keine Tatsachenschilderung, sondern eine bloße subjektive Wertung sei.
Verlag versucht, sich heraus zu reden
Im Namen von Teilnehmern des Treffens um Dr. Vosgerau wurde der Madsack Verlag abgemahnt.
Zuerst versuchte sich der Verlag mit fadenscheinigen Argumenten aus der Affäre zu ziehen: Der Name der Teilnehmer werde in dem Artikel nicht genannt, so dass sich diese „nicht aktiv legitimiert“ seien, sich also gegen die beanstandete Falschbehauptung gar nicht wehren könnten. Eine solche Antwort des Madsack-Verlages muss man sich wirklich auf der Zunge zergehen lassen. Da wird die Verlagsgesellschaft Madsack auf eine handfeste Falschbehauptung hingewiesen und der Geschäftsführer Finanzen schreibt daraufhin nur zurück, die Teilnehmer könnten gar keine Ansprüche geltend machen. Unabhängig davon, ob dieser zweifelhafte Einwand Bestand hat, hätte jeder seriöse Verlag sofort mitgeteilt, dass man die Desinformation der eigenen Leser bedauert und das Ganze selbstverständlich richtigstellt.
Erst auf ein Nachsetzen reagierte der Verlag ordnungsgemäß, löschte seine Falschbehauptung und veröffentlichte eine Richtigstellung.
Dr. Carsten Brennecke:
„Der Vorgang zeigt, dass die durch Correctiv bewirkte Desinformation mit irreführenden Darstellungen zum Potsdam-Treffen auch heute noch, knapp zwei Jahre nach der Veröffentlichung, in den Köpfen vieler Medien festsitzt. Bis heute wird ungeprüft die durch Correctiv in die Welt gesetzte Fehlvorstellung verbreitet, in Potsdam habe es Abschiebepläne gegeben.
Der Vorgang zeigt nicht nur, wie hartnäckig sich die Desinformation Correctivs hält, sondern er zeigt auch, wie schwer sich die durch Correctiv getäuschten Medien damit tun, eigene Fehler einzugestehen und diese umgehend transparent richtigzustellen. Mit der Einhaltung journalistischer Sorgfaltspflichten hat das ebenso wenig zu tun, wie mit einer seriösen Information der Leser.“