{"id":8680,"date":"2016-05-09T19:34:53","date_gmt":"2016-05-09T17:34:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hoecker.eu\/blog\/kachelmann-erfolgreich-gegen-rp-online-wegen-verantwortlichkeit-fuer-leser-artikel-im-forum-opinio-rp-online-muss-berufung-zuruecknehmen-olg-koeln-berufung-hatte-keine-aussicht-auf-erfolg-opinio\/"},"modified":"2025-02-17T15:02:06","modified_gmt":"2025-02-17T14:02:06","slug":"kachelmann-erfolgreich-gegen-rp-online-wegen-verantwortlichkeit-fuer-leser-artikel-im-forum-opinio-rp-online-muss-berufung-zuruecknehmen-olg-koeln-berufung-hatte-keine-aussicht-auf-erfolg-opinio","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hoecker.eu\/blog\/kachelmann-erfolgreich-gegen-rp-online-wegen-verantwortlichkeit-fuer-leser-artikel-im-forum-opinio-rp-online-muss-berufung-zuruecknehmen-olg-koeln-berufung-hatte-keine-aussicht-auf-erfolg-opinio\/","title":{"rendered":"Kachelmann erfolgreich gegen RP Online wegen Verantwortlichkeit f\u00fcr Leser-Artikel im Forum OPINIO: RP Online muss Berufung zur\u00fccknehmen. OLG K\u00f6ln: Berufung hatte keine Aussicht auf Erfolg. &#8220;OPINIO&#8221; inzwischen wegen &#8220;technischer Probleme&#8221; geschlossen."},"content":{"rendered":"<p class=\"flies\">Mit Schriftsatz vom 11.01.2012 hat die RP Online GmbH, die unter anderem die Online Ausgabe der Rheinischen Post betreibt, ihre Berufung gegen eine einstweilige Verf&uuml;gung des Landgerichts K&ouml;ln (28 O 539\/11) zur&uuml;ckgenommen. Unser Mandant J&ouml;rg Kachelmann setzte sich damit mit seiner Rechtsauffassung durch, dass RP Online f&uuml;r die Artikel seiner &#8220;Leser-Journalisten&#8221; haftet.<\/p>\n<p class=\"flies\">Die Idee klang einfach: Leser schreiben f&uuml;r RP Online kostenlos Artikel, die von professionellen Journalisten als redaktionellen&nbsp;&#8220;Hilfsarbeitern&#8221; nur noch redigiert und in ein RP-Online-kompatibles Layout&nbsp;umformatiert werden. RP Online stellt die &#8220;fremden&#8221; Artikel unter der Marke OPINIO anschlie&szlig;end als &#8220;Forenbetreiber&#8221;, d.h. als blo&szlig;er Mittler&nbsp;ins Internet.<\/p>\n<p class=\"flies\">Vorteil Nr. 1: RP online spart sich das Honorar f&uuml;r Profi-Journalisten.<\/p>\n<p class=\"flies\">Vorteil Nr. 2: Als blo&szlig;er &#8220;Forenbetreiber&#8221; ist RP Online presserechtlich (vermeintlich) nicht f&uuml;r die &#8220;fremden&#8221; Artikel der Leser verantwortlich.<\/p>\n<p class=\"flies\">Das OLG K&ouml;ln hat auf Betreiben unseres Mandanten J&ouml;rg Kachelmann nun festgestellt, dass Vorteil Nr. 2 keiner ist, weil RP Online sich keineswegs der Haftung f&uuml;r die angeblich nur vermittelten &#8220;fremden&#8221; Artikel seiner Leser entziehen kann. Es mache sich&nbsp;deren Artikel vielmehr zu eigen. Deshalb muss RP Online haften. Das Forum OPINIO wurde kurz nach Erlass des gerichtlichen Verbots (vorl&auml;ufig) eingestellt.<\/p>\n<p class=\"flies\">Zur Vorgeschichte:<\/p>\n<p class=\"flies\">Das Landgericht K&ouml;ln hatte es der RP Online GmbH am 08.07.2011 verboten, im Portal OPINIO einen Leser-Beitrag zu verbreiten, der den Unternehmer J&ouml;rg Kachelmann als Triebt&auml;ter und Prototyp eines Vergewaltigers verunglimpfte <a href=\"http:\/\/www.hoecker.eu\/mitteilungen\/artikel.htm?id=150\">(wir berichteten hier)<\/a>.<\/p>\n<p>RP Online legte Widerspruch gegen die Verf&uuml;gung ein. Daraufhin kam es am 14.09.2011 zu einer m&uuml;ndlichen Verhandlung vor der Pressekammer des LG K&ouml;ln. In der Verhandlung machte das Gericht klar, dass es die Verf&uuml;gung gegen Opinio aufrecht erhalten wolle und k&uuml;ndigte&nbsp;die Verk&uuml;ndung eines entsprechenden Urteils f&uuml;r den 12.10.2011 an.<\/p>\n<p class=\"flies\">Gut zwei Wochen&nbsp;nach der Verhandlung&nbsp;und nur wenige Tage vor dem Erlass des erwartbaren Urteils stellte RP Online sein Portal OPINIO wegen &#8220;technischer Probleme&#8221; vorl&auml;ufig ein. In einer Mitteilung des Chefredakteurs RP Online, Rainer Kurlemann, vom 04.10.2011 hie&szlig; es (Hervorhebungen durch uns):<\/p>\n<p class=\"flies\"><span style=\"font-size: xx-small;\">&#8220;In eigener Sache<\/span><\/p>\n<p class=\"flies\"><span style=\"font-size: xx-small;\">von OPINIO-Redaktion | OPINIO Redaktion |<\/span><\/p>\n<p class=\"flies\"><span style=\"font-size: xx-small;\">Wie es mit Opinio weiter geht &ndash; eine Information f&uuml;r unsere User.<\/span><\/p>\n<p class=\"flies\"><span style=\"font-size: xx-small;\">Liebe Freunde von Opinio,<\/span><\/p>\n<p class=\"flies\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><strong>in den vergangenen Wochen und Monaten hatten wir immer wieder Probleme mit der technischen Plattform von Opinio.<\/strong> Leider lassen sich diese Schwierigkeiten bedingt durch das Alter der Systeme nicht mehr beheben. Es ist deshalb an der Zeit eine moderne L&ouml;sung zu suchen.<\/span><\/p>\n<p class=\"flies\"><span style=\"font-size: xx-small;\">Wir wollen Opinio weiterentwickeln und die Strukturen verbessern. Die regionalen Beitr&auml;ge aus der Plattform &#8220;Leser f&uuml;r Leser&#8221; werden in der Zukunft enger mit dem Regional-Portal von RP Online verbunden &ndash; in den einzelnen Orten wird es dann Platz f&uuml;r Beitr&auml;ge der Leser geben, die aus ihrem Leben in und mit der Stadt berichten. Auch das Vereinsportal soll nicht l&auml;nger eine separate Plattform sein, sondern Bestandteil des Regionalportals werden.<\/span><\/p>\n<p class=\"flies\"><span style=\"font-size: xx-small;\">So finden die Beitr&auml;ge der Autoren einen besseren inhaltlichen Rahmen, mehr Aufmerksamkeit und viele neue Leser, die bisher www.opinio.de nicht genutzt haben. Wo es m&ouml;glich ist, wird Opinio ein festerer Bestandteil von RPO. <strong>Die neue Plattform k&ouml;nnen wir nach der technischen Umstellung voraussichtlich im Fr&uuml;hjahr 2012 anbieten. Wir werden Sie rechtzeitig informieren.<\/strong><\/span><\/p>\n<p class=\"flies\"><span style=\"font-size: xx-small;\">Zus&auml;tzlich m&ouml;chten wir allen Opinio-Autoren das Angebot machen, zusammen mit unserem Partner &#8220;Jimdo&#8221; ihre Artikel auf einer eigenen, kostenfreien Webseite zu ver&ouml;ffentlichen. Mit wenigen Klicks kann auch ein Laie dort eine pers&ouml;nliche Umgebung erstellen, die die eigenen Beitr&auml;ge sehr gut pr&auml;sentiert und einfach zu bedienen ist. Die Freigabe der Texte f&auml;llt damit weg &#8211; die Opinio-Autoren bekommen mehr Eigenst&auml;ndigkeit.<\/span><\/p>\n<p class=\"flies\"><span style=\"font-size: xx-small;\">Mit &#8220;Jimdo&#8221; haben wir einen starken Partner gefunden, in dem Sie in Zukunft alle Beitr&auml;ge als eigenes Blog ins Netz stellen k&ouml;nnen. Die neuen Seiten bei &#8220;Jimdo&#8221; stehen ab dem 5. Oktober zur Verf&uuml;gung. Wenn Sie dann Opinio im Internet aufrufen, werden Sie automatisch auf die Seite unseres Partners weitergeleitet.<\/span><\/p>\n<p class=\"flies\"><span style=\"font-size: xx-small;\">Die Autoren k&ouml;nnen noch bis zum 30. November 2011 &uuml;ber diesen Link http:\/\/www.rp-online.de\/hps\/client\/opini&#8230; auf Ihr OPINIO-Konto zugreifen und die Texte von dort per &#8220;copy und paste&#8221; sichern. Eine automatische &Uuml;bernahme von Texten k&ouml;nnen wir leider nicht einrichten. Im Dezember wird die bisherige Opinio-Plattform dann abgeschaltet.<\/span><\/p>\n<p class=\"flies\"><span style=\"font-size: xx-small;\">Wir bedanken uns f&uuml;r das Vertrauen und die teils langj&auml;hrige Mitarbeit bei Opinio. Leider ist es durch die technischen Probleme der Plattform nicht mehr m&ouml;glich, das Angebot in der bisher gewohnten Form weiterzuf&uuml;hren.<\/span><\/p>\n<p class=\"flies\"><span style=\"font-size: xx-small;\">Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br \/><\/span><span style=\"font-size: xx-small;\"><br \/>Rainer Kurlemann<br \/><\/span><span style=\"font-size: xx-small;\">Chefredakteur RP Online&#8221;<\/span><\/p>\n<p class=\"flies\">Sechs Tage nach dieser Mitteilung erlie&szlig; das LG K&ouml;ln erwartungsgem&auml;&szlig; sein Urteil gegen RP Online. RP Online legte Berufung beim Oberlandesgericht K&ouml;ln ein (15 U 192\/11), so dass nach den beim OLG K&ouml;ln &uuml;blichen Terminierungsfristen f&uuml;r das Fr&uuml;hjahr 2012 mit einer Entscheidung &uuml;ber die Berufung zu rechnen war. F&uuml;r das Fr&uuml;hjahr 2012 hatte RP Online in seiner Mitteilung auch die m&ouml;gliche Wiederkehr von OPINIO angek&uuml;ndigt, m&ouml;glicherweise in der Hoffnung, dass die &#8220;technischen&#8221; (oder juristischen?) Probleme bis dahin ausger&auml;umt sein w&uuml;rden.<\/p>\n<p class=\"flies\">Das Unternehmen&nbsp;verwies&nbsp;wie schon in der ersten Instanz&nbsp;darauf, dass auf &#8220;OPINIO&#8221; keine eigenen Artikel, sondern Leser-Beitr&auml;ge ver&ouml;ffentlicht w&uuml;rden.&nbsp;RP Online&nbsp;sei lediglich Forenbetreiberin und damit haftungsprivilegiert. Die verbreiteten Beitr&auml;ge seien mit Leserbriefen vergleichbar. Es fehle&nbsp;auch deshalb&nbsp;an jeglicher Wiederholungsgefahr.&nbsp;RP Online&nbsp;habe gegen&uuml;ber Herrn Kachelmann schlie&szlig;lich klargestellt, dass&nbsp;man ihn nicht f&uuml;r einen Triebt&auml;ter und Vergewaltiger halte. Auch damit sei eine Wiederholungsgefahr entfallen.<br \/>&nbsp;<br \/>Im Rahmen eines Hinweisbeschlusses vom 10.01.2012 brachte das Oberlandesgericht K&ouml;ln zum Ausdruck, der Berufung keine Aussicht auf Erfolg einzur&auml;umen.<br \/>&nbsp;<br \/>Es folgte dabei unserer Auffassung, dass RP Online sich die OPINIO-Beitr&auml;ge zu eigen mache, ohne sich hinreichend von diesen zu distanzieren, sie also nicht lediglich technische Betreiberin eines Forums sei. Es folgte uns ferner in der Auffassung, dass OPINIO schon deswegen nicht mit dem Leserbriefteil einer Zeitung zu vergleichen sei, weil im Rahmen der Plattform unendlich viel Platz zur Ver&ouml;ffentlichung von Beitr&auml;gen zur Verf&uuml;gung stehe. Die Vermutung, dass eine Ver&ouml;ffentlichung nur einmal und in einem zeitlich engen Zusammenhang mit deren Einsendung erfolge, greife mithin nicht.<br \/>&nbsp;<br \/>Das Oberlandesgericht K&ouml;ln regte daher an, die Berufung zur&uuml;ckzunehmen. Dem ist die RP Online GmbH nunmehr gefolgt.<\/p>\n<p class=\"flies\">Es folgen Ausz&uuml;ge aus dem Beschluss des OLG K&ouml;ln (15 U 192\/11) vom 10.01.2012&nbsp;in dem einstweiigen Verf&uuml;gungsverfahren des Verf&uuml;gungskl&auml;gers und Berufungsbeklagten J&ouml;rg Kachelmann gegen die Verf&uuml;gungsbeklagte und Berufungskl&auml;gerin RP Online GmbH im Wortlaut:<\/p>\n<p class=\"flies\"><span style=\"font-size: xx-small;\">&#8220;Die Verf&uuml;gungsbeklagte wird darauf hingewiesen, dass der Senat beabsichtigt, ihre Berufung gegen das am 12.10.2011 verk&uuml;ndete Urteil der 28. Zivilkammer des Landgerichts K&ouml;ln &#8211; 28 O 539\/11 &#8211; durch einstimmigen Beschluss zur&uuml;ckzuweisen. (&#8230;)<\/span><\/p>\n<p class=\"flies\"><em><span class=\"flies\"><span class=\"flies\"><span style=\"font-size: xx-small;\">Gr&uuml;nde:<br \/>(&#8230;) Soweit die Verf&uuml;gungsbeklagte beanstandet, dass das Landgericht von ihrer Passivlegitimation ausgegangen ist, weil sie sich den beanstandeten Artikel gerade nicht zu eigen gemacht, sondern sich klar von dem Inhalt distanziert habe, geht diese Einwendung zun&auml;chst aus rechtstechnischen Gr&uuml;nden fehl. Als Betreiberin der Internetseite <\/span><\/span><\/span><\/em><a class=\"flies\" href=\"http:\/\/www.rp-online.de\"><em><span class=\"flies\"><span style=\"font-size: xx-small;\">www.rp-online.de<\/span><\/span><\/em><\/a><span class=\"flies\"><em><span class=\"flies\"><span style=\"font-size: xx-small;\"> hat die Verf&uuml;gungsbeklagte an der Verbreitung der von dem Verf&uuml;gungskl&auml;ger beanstandeten &Auml;u&szlig;erungen mitgewirkt. Als St&ouml;rer ist jeder anzusehen, der an der St&ouml;rung mitgewirkt hat oder dessen Verhalten eine Beeintr&auml;chtigung bef&uuml;rchten l&auml;sst. Sind bei einer Beeintr&auml;chtigung mehrere Personen beteiligt, so kommt es f&uuml;r die Frage, ob ein Unterlassungsanspruch gegeben ist, grunds&auml;tzlich nicht auf Art und Umfang de Tatbeitrags oder auf das Interesse des einzelnen Beteiligten an der Verwirklichung der St&ouml;rung an. Auch wenn ein Medium &Auml;u&szlig;erungen Dritter wiedergibt und sich von ihrem Inhalt distanziert, &auml;ndert das nichts daran, dass der f&uuml;r das Medium Verantwortliche einen entscheidenden Tatbeitrag zur Verbreitung der betreffenden &Auml;u&szlig;erungen leistet (vgl.: BGH, Urteil vom 27.05.1986 &#8211; VI ZR 169\/85 &#8211; &#8220;Ostkontakte&#8221;, GRUR 1986, 683 ff., 683 a.E.).<\/span><\/span><\/em><\/span><\/p>\n<p class=\"flies\"><em><span class=\"flies\"><span style=\"font-size: xx-small;\">Diese Beanstandung der Verf&uuml;gungsbeklagten verhilft ihrer Berufung entsprechend der Auffassung des Landgerichts auch nicht mit Blick auf das f&uuml;r Betreiber von Meinungsforen geltende &bdquo;Privileg&ldquo; zum Erfolg, wonach solche lediglich eine reaktive Pr&uuml;fungs- und ggf. Unterlassungspflicht trifft und diese erst zur L&ouml;schung und Unterlassung verpflichtet sind, sobald sie von einer offensichtlichen Rechtsverletzung Kenntnis erlangen (vgl.: BGH, Urteil vom 12.07.2007 &ndash; I ZR 18\/04 &ndash; Jugendgef&auml;hrdende Medien bei Ebay, GRUR 2007, 890 ff., 892; Senatsurteil vom 01.04.2010 &ndash; 15 U 141\/09 &ndash; mit BGH-Rspr.-Nachw.). Zu recht und mit zutreffender Begr&uuml;ndung hat das Landgericht erkannt, dass sich die Verf&uuml;gungsbeklagte die im Rahmen ihres Dienstes &bdquo;OPINIO&ldquo; ver&ouml;ffentlichten Inhalte zu eigen macht und sich nicht hinreichend von ihnen distanziert. Eigene Inhalte sind nicht nur selbst geschaffene, sondern auch solche, die sich der Anbieter zu eigen gemacht hat. Bei der Beurteilung des Zu-eigen-Machens ist eine objektive Sicht auf der Grundlage einer Gesamtbetrachtung aller relevanten Umst&auml;nde ma&szlig;geblich. Allein die Kenntlichmachung eines fremden Inhalts als solchen schlie&szlig;t dessen Zurechnung nicht aus (BGH, Urteil vom 12.11.2009 &ndash; I ZR 166\/07 &ndash; Marions-Kochbuch.de, GRUR 2010, 616 ff., 618). Der unbefangene Leser gewinnt bei der Lekt&uuml;re des betroffenen Artikels auch unter Ber&uuml;cksichtigung der dortigen Mitteilung &bdquo;Leser schreiben f&uuml;r Leser&ldquo; und der Angabe des Verfassers nicht den Eindruck, die Verf&uuml;gungsbeklagte stelle lediglich eine technische Plattform zur Verf&uuml;gung, um Inhalte Dritter ungefiltert und unzensiert &ouml;ffentlich zug&auml;nglich zu machen. Das Gegenteil steht nach Ma&szlig;gabe der von dem Landgericht festgestellten Tatsachen, die der Senat seiner Entscheidung gem&auml;&szlig; &sect; 529 ZPO zugrunde zu legen hat, fest. Die Verf&uuml;gungsbeklagte gibt unter ihrem &bdquo;OPINIO&ldquo;-Dienst die Themengebiete vor, gibt dem Nutzer eine Anleitung zum Verfassen von Artikeln einschlie&szlig;lich technischer Kriterien, beh&auml;lt sich die inhaltliche &Uuml;berpr&uuml;fung vor einer Ver&ouml;ffentlichung durch die eigene Redaktion vor, weist den Nutzer darauf hin, dass kein Anspruch auf Ver&ouml;ffentlichung von Artikeln besteht, beh&auml;lt sich das Recht vor, Artikel &bdquo;anzupassen&ldquo; und zu &bdquo;bearbeiten&ldquo;, l&auml;sst sich das Recht auf Ver&ouml;ffentlichung von Artikeln in Printausgaben von Tageszeitungen sowie weitere auf Dritte &uuml;bertragbare Nutzungsrechte einr&auml;umen und weckt den Eindruck, mit der Registrierung werde der Autor Teil von &bdquo;OPINIO&ldquo; und &bdquo;Gastautor&ldquo; (&bdquo;unser&ldquo; Autor).<\/span><\/span><\/em><\/p>\n<p class=\"flies\"><em><span class=\"flies\"><span style=\"font-size: xx-small;\">In Anbetracht dessen kommt den von der Verf&uuml;gungsbeklagten hiergegen erhobenen Einwendungen aus der Sicht des Senats keine Relevanz zu. Das gilt zun&auml;chst, soweit die Verf&uuml;gungsbeklagte einen unabh&auml;ngigen Gesamteindruck des &bdquo;OPINIO&ldquo;-Dienstes von der Rheinischen Post bem&uuml;ht. Aus der in &sect; 6 der Bedingungen f&uuml;r die Teilnahme an &bdquo;OPINIO&ldquo; enthaltenen Haftungsfreistellung der Verf&uuml;gungsbeklagten l&auml;sst sich ungeachtet dessen, dass nicht ausgeschlossen werden kann, dass diese von einem Teil der Nutzer nicht einmal gelesen wird, in Anbetracht der vorstehenden Fakten ebenfalls keine Distanzierung von den Inhalten der ver&ouml;ffentlichten Beitr&auml;ge entnehmen. Dieser Passus ist als rein haftungsrechtliche Regelung im Verh&auml;ltnis zwischen Autor und Verf&uuml;gungsbeklagte zu verstehen. Der Vergleich mit einer Verbreitung im Leserbriefteil einer Zeitung hilft ebenfalls nicht weiter, da auch in diesem Falle von einer hinreichenden Distanzierung nicht ausgegangen werden kann, wenn es inhaltlich um schwere Beeintr&auml;chtigungen von Interessen Dritter, z. B. beleidigenden &Auml;u&szlig;erungen, geht, und zwar selbst dann, wenn sich in dem Leserbriefteil der &uuml;bliche und allgemeine Hinweis befindet, dass der Inhalt dieser die Ansicht der Einsender wiedergebe, die mit der Auffassung der Redaktion nicht unbedingt &uuml;bereinstimmen m&uuml;sse (vgl.: Burkhardt in Wenzel, Das Recht der Wort- und Bildberichterstattung, 5. Aufl., Kapitel 10 Rn. 212); vorliegend findet sich selbst ein solcher Hinweis nicht.<\/span><\/span><\/em><\/p>\n<p class=\"flies\"><em><span class=\"flies\"><span style=\"font-size: xx-small;\">Zu Recht hat das Landgericht die beanstandete Erkl&auml;rung unter Ber&uuml;cksichtigung des &Auml;u&szlig;erungszusammenhangs als Meinungs&auml;u&szlig;erung bewertet, auch wenn sich in diesem Zusammenhang die sinngem&auml;&szlig;e Behauptung findet, der Verf&uuml;gungskl&auml;ger sei ein Beispiel daf&uuml;r, dass man einem Angeklagten nicht ansehe, dass in ihm m&ouml;glicherweise &bdquo;b&ouml;se Triebe schlummern&ldquo; und er ein &bdquo;Vergewaltiger&ldquo; ist. Mit der Erhebung eines solch gravierenden Vorwurfs gegen&uuml;ber dem Verf&uuml;gungskl&auml;ger hat die Verf&uuml;gungsbeklagte die Grenzen der Schm&auml;hkritik ungeachtet des Freispruchs des Verf&uuml;gungskl&auml;gers in dem Strafverfahren vor dem Landgericht Mannheim am 31.05.2011 deutlich &uuml;berschritten. Das abweichende Verst&auml;ndnis der Verf&uuml;gungsbeklagten, der Satzteil, dass in manchem Manne b&ouml;se Triebe schlummern k&ouml;nnen, beziehe sich nicht auf den Vorwurf der Vergewaltigung, sondern auf die ungew&ouml;hnlichen Beziehungs- und Sexualverh&auml;ltnisse des Verf&uuml;gungskl&auml;gers, ist nach der Auffassung des Senats fernliegend. In dem betroffenen Artikel findet sich hierzu nichts. Vorausgehend ist vielmehr die Frage aufgeworfen, ob man einer Person ansieht, ob sie ein &bdquo;Vergewaltiger&ldquo; ist. Die Frage wird mit &bdquo;nat&uuml;rlich nicht&ldquo; beantwortet und sofort daraufhin hei&szlig;t es, &bdquo;und nicht erst seit Kachelmann wei&szlig; man ja, dass in manchem Manne b&ouml;se Triebe schlummern k&ouml;nnen&ldquo;. Der Verf&uuml;gungskl&auml;ger wird danach als Prototyp eines Vergewaltigers dargestellt, dessen unauff&auml;lliges &Auml;u&szlig;eres &uuml;ber die in ihm schlummernden b&ouml;sen Triebe hinwegt&auml;usche. Mit dem von der Verf&uuml;gungsbeklagten bem&uuml;hten angeblichen Thema des Artikels, der sich mit der Schwierigkeit der Beweisw&uuml;rdigung bei widersprechenden Aussagen einer Anzeigenerstatterin einerseits und dem Verd&auml;chtigten andererseits befasse, hat eine solche schwerwiegende ehrverletzende &Auml;u&szlig;erung in der Sache nichts zu tun.<\/span><\/span><\/em><\/p>\n<p class=\"flies\"><em><span class=\"flies\"><span style=\"font-size: xx-small;\">War die Berichterstattung der Verf&uuml;gungsbeklagten nach vorstehender Ma&szlig;gabe aber rechtswidrig, wird die gem&auml;&szlig; &sect; 1004 Abs. 1 S. 2 BGB analog erforderliche weitere Voraussetzung der Gefahr der Wiederholung vermutet (vgl. etwa: BGH, Urteil vom 27.05.1986 a. a. O., S. 684; Burkhardt, a. a. O., Kapitel 12 Rn. 8). Soweit dies bei der Ver&ouml;ffentlichung von Leserbriefen anders zu bewerten sein kann, die Wiederholungsgefahr vielmehr konkret festzustellen ist (vgl.: Burkhardt, a. a. O., Kapitel 12 Rn. 16), und die Verf&uuml;gungsbeklagte von der Anwendung eines solchen Lebenssachverhalts auf den vorliegenden Fall ausgeht, finden die entsprechenden Rechtsgrunds&auml;tze entsprechend der Auffassung des Landgerichts keine Anwendung, weil sie sich bei der Ver&ouml;ffentlichung des beanstandeten Artikels nicht von dessen Inhalt distanziert hat. Insoweit teilt der Senat auch die Auffassung des Verf&uuml;gungskl&auml;gers, dass der &bdquo;OPINIO&ldquo;-Dienst der Verf&uuml;gungsbeklagten nicht vergleichbar ist mit dem Leserbriefteil einer Zeitung. Der Grund daf&uuml;r, dass die Wiederholungsgefahr bei Leserbriefen nicht vermutet wird, besteht darin, dass diese gew&ouml;hnlich nur einmal, und zwar in einem zeitlich engen Zusammenhang mit ihrer Einsendung ver&ouml;ffentlicht werden. Dies ist vorliegend anders, als der von der Verf&uuml;gungsbeklagten bereitgestellte &bdquo;OPINIO&ldquo;-Dienst nahezu unbegrenzt Platz f&uuml;r Ver&ouml;ffentlichungen l&auml;sst, und auch deswegen, weil sich die Verf&uuml;gungsbeklagte die Nutzung an eingestellten Leserbriefen unter anderem durch Ver&ouml;ffentlichung in der Print-Ausgabe der Rheinischen Post vorbehalten hat, ferner deswegen, weil dem interessierten Internet-Nutzer der beanstandete Beitrag auch auf l&auml;ngere Sicht vor Augen steht, w&auml;hrend dies bei einer Print-Ausgabe nicht &uuml;blich ist. Vorbehaltlich besonderer Umst&auml;nde ist eine einmal begr&uuml;ndete Wiederholungsgefahr aber nicht ohne eine strafbewehrte Unterlassungserkl&auml;rung des &Auml;u&szlig;ernden auszur&auml;umen (vgl. nur: Burkhardt, a. a. O., Kapitel 12 Rn. 20). Eine solche hat die Verf&uuml;gungsbeklagte nicht abgegeben, vielmehr auf das anwaltliche Abmahnschreiben des Verf&uuml;gungskl&auml;gers vom 04.07.2011 hin mit Schreiben vom selben Tag verweigert. Eine &bdquo;Klarstellung&ldquo;, wie sie die Verf&uuml;gungsbeklagte in ihrem vorgerichtlichen Schreiben vom 04. und 06.07.2011 sowie in ihren Schrifts&auml;tzen vom 22.07. und 09.09.2011 sieht, reicht mit Blick auf die &bdquo;IM-Stolpe&ldquo;-Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zu mehrdeutigen &Auml;u&szlig;erungen&nbsp;nicht, weil &ndash; wie bereits ausgef&uuml;hrt &ndash; die beanstandete &Auml;u&szlig;erung im Zusammenhang mit dem weiteren Erkl&auml;rungsinhalt des betroffenen Artikels nicht ernsthaft ein anderes Verst&auml;ndnis als die von dem Landgericht angenommene implizite Tatsachenbehauptung zul&auml;sst, der Vergewaltigungsvorwurf gegen den Verf&uuml;gungskl&auml;ger sei berechtigt.<\/span><\/span><\/em><\/p>\n<p><span class=\"flies\"><em><span class=\"flies\"><span style=\"font-size: xx-small;\">Abschlie&szlig;end weist der Senat die Verf&uuml;gungsbeklagte auf die M&ouml;glichkeit zur R&uuml;cknahme der Berufung zum Zweck der Reduzierung eines Teils der im zweiten Rechtszug angefallenen Gerichtskosten und zum Zweck der Vermeidung weiterer au&szlig;ergerichtlicher Kosten hin.&#8221;<\/span><\/span><\/em><\/span><\/p>\n<p><span class=\"flies\">RA Dr. Sven Dierkes:<br \/><em>&#8220;Ein Verlag kann sich nicht aus der Verantwortung f&uuml;r pers&ouml;nlichkeitsrechtsverletzende Artikel stehlen, indem er seine Leser vorschiebt.&#8221;<\/em><\/span><\/p>\n<p class=\"flies\">RA Prof. Dr. Ralf H&ouml;cker in der <a href=\"http:\/\/www.hoecker.eu\/mitteilungen\/artikel.htm?id=150\">Pressemitteilung vom 11.07.2011<\/a> zum Erlass der Verf&uuml;gung:<br \/><em>&#8220;Wer Kosten sparen will, indem er redaktionelle Arbeit auf Laien-Journalisten auslagert, muss auch f&uuml;r das schlechte Ergebnis eines solchen Kompetenz-Outsourcing einstehen.&#8221;<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit Schriftsatz vom 11.01.2012 hat die RP Online GmbH, die unter anderem die Online Ausgabe der Rheinischen Post betreibt, ihre Berufung gegen eine einstweilige Verf&uuml;gung des Landgerichts K&ouml;ln (28 O 539\/11) zur&uuml;ckgenommen. 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