{"id":10160,"date":"2025-05-08T11:54:28","date_gmt":"2025-05-08T09:54:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hoecker.eu\/blog\/?p=10160"},"modified":"2025-05-08T11:54:29","modified_gmt":"2025-05-08T09:54:29","slug":"und-immer-wieder-massagesitze-die-vorverurteilungen-im-fall-schlesinger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hoecker.eu\/blog\/und-immer-wieder-massagesitze-die-vorverurteilungen-im-fall-schlesinger\/","title":{"rendered":"Und immer wieder Massagesitze: Die\u00a0Vorverurteilungen im \u201eFall Schlesinger\u201c"},"content":{"rendered":"\n<p>Woran denken Sie, wenn Sie den Namen Patricia Schlesinger h\u00f6ren? An Begriffe wie \u201eKorruption\u201c? \u201eVerschwendung\u201c? \u201eGier\u201c? Irgendwas mit Massagesesseln? Wenn ich als Medienanwalt der fr\u00fcheren RBB-Intendantin auf dieses Mandat angesprochen werde, fallen meist solche Stichworte. Kaum jemand wei\u00df im Detail, was ihr eigentlich vorgeworfen wird, aber fast alle haben abgespeichert, dass Schlesinger jedenfalls \u00fcberaus kritisch zu betrachten sei. Denn immerhin wird seit Jahren sehr kritisch \u00fcber sie berichtet. Es lohnt sich, einen Blick darauf zu werfen, wie die Wirklichkeit und das medial vermittelte Bild von Patricia Schlesinger sich zueinander verhalten. Wer ist diese Frau und was ist w\u00e4hrend ihrer Zeit beim RBB geschehen?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-ein-ruckblick-die-erfolge-der-gefeierten-intendantin\"><strong>Ein R\u00fcckblick: Die Erfolge der gefeierten Intendantin<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Patricia Schlesinger wurde 2016 als Intendantin des RBB angeworben, um den Hauptstadtsender sichtbarer und innerhalb der ARD-Anstalten relevanter zu machen. Zudem sollte sie das Fernsehprogramm reformieren, die Rolle des RBB in Berlin und Brandenburg st\u00e4rken und die Multimedialit\u00e4t ausbauen.<br><br>Das waren Schlesingers Aufgaben. Und sie lieferte:<br><br>&#8211; Sie holte das ARD-Mittagsmagazin nach Berlin. Der Marktanteil stieg. Der Spiegel lobte sie: Es sei eine kleine Sensation, wenn der RBB das neue ARD-Mittagsmagazin im ZDF-Hauptstadtstudio produziere.<br>&#8211; \u201eKontraste\u201c vom RBB wurde zum erfolgreichsten Politikmagazin der ARD<br>&#8211; RBB-Produktionen bekamen Preise und wurden f\u00fcr Oscar und Emmy nominiert.<br>&#8211; Der RBB erhielt erstmals den Posten des stellvertretenden Chefredakteurs im Berliner Hauptstadtstudio.<br>&#8211; Brandenburg erhielt 14 neue Regionalkorrespondenten.<br>&#8211; Der RBB sollte vom WDR die Federf\u00fchrung des ARD-Studios in Warschau \u00fcbernehmen: sein erstes eigenes Auslandsstudio.<br>&#8211; Schlesinger st\u00e4rkte finanziell und personell die investigative Berichterstattung und schuf eine crossmediale Investigativredaktion.<br>&#8211; Im Netz wurde der RBB mit rbb24, rbbkultur und crossmedialen Sport-Angeboten deutlich pr\u00e4senter.<br>&#8211; Der Marktanteil des RBB-Fernsehprogramms stieg von 5,4 Prozent im Jahr 2016 auf 6,3 Prozent im Jahr 2021.<\/p>\n\n\n\n<p>Schlesingers Erfolge blieben nicht unbemerkt. Der NDR versuchte, sie als Intendantin abzuwerben. Auch die Leitung von SWR, BR und ZDF wurde ihr angetragen. Alle diese Posten waren deutlich besser dotiert als ihrer. Dem RBB waren die st\u00e4ndigen Abwerbeversuche nicht verborgen geblieben. Er appellierte an die Intendantin, in Berlin zu bleiben, denn unzufrieden mit ihrer Arbeit war man damals ganz und gar nicht \u2013 im Gegenteil: Sie wurde 2021 mit \u00fcberragender Mehrheit f\u00fcr eine zweite Amtszeit wiedergew\u00e4hlt: \u201ePatricia Schlesinger hat mit ihrem Team weitreichende Ver\u00e4nderungen klug und erfolgreich auf den Weg gebracht\u201c, lobte die Vorsitzende des Rundfunkrates. Die Wiederwahl sei ein \u201egutes Signal f\u00fcr das Publikum des RBB\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Und so entschied sich Patricia Schlesinger stets daf\u00fcr, \u201eihre Aufgaben beim RBB zu Ende zu bringen\u201c. \u201eKarrieretourismus\u201c liege ihr nicht, so formulierte sie es.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Das digitale Medienhaus<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Zukunft hatte die Intendantin weitere Pl\u00e4ne, um \u2013 ihrem Auftrag gem\u00e4\u00df&nbsp;\u2013 die Relevanz des RBB zu st\u00e4rken: \u00c4hnlich wie bei der privaten Konkurrenz vom Springer-Verlag und in anderen \u00f6ffentlich-rechtlichen Sendern sollte ein Digitales Medienhaus (DMH) mit einem modernen Newsroom als journalistischem Herzst\u00fcck gebaut werden, um den RBB mit seinen (hoffnungslos veralteten) Strukturen baulich, personell und organisatorisch zukunftsf\u00e4hig zu machen. Das DMH sollte Radio-, TV- und Onlineredaktionen vereinen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Crossmedialit\u00e4t sollte Synergien schaffen, also effizienteres Arbeiten erm\u00f6glichen. Mit weniger Personal mehr crossmediales Programm schaffen lautete Schlesingers Credo, so steht es in den Protokollen. In Berlin herrschte allenthalben Begeisterung \u00fcber die Pl\u00e4ne der Intendantin, in Brandenburg etwas weniger, denn das DMH sollte in Berlin entstehen. Doch die Kostensch\u00e4tzungen stiegen \u2013 wie so oft bei Gro\u00dfprojekten \u2013 immer weiter. Schlesinger hatte stets Wert darauf gelegt, dass das DMH nicht mehr als 160 Mio. Euro kosten solle, sonst k\u00f6nne man gar nicht bauen, auch das steht in den Sitzungsprotokollen. Doch bald schon lagen die Prognosen deutlich h\u00f6her. Gemeinsam versuchte die RBB-Gesch\u00e4ftsleitung, die Kosten in den Griff zu bekommen. Von einem unn\u00f6tigen \u201ePrestigeprojekt\u201c oder gar einer Zerr\u00fcttung des Verh\u00e4ltnisses zwischen Patricia Schlesinger und dem RBB und seinen Gremien war aber noch lange keine Rede. Und ja, die Gremien waren \u2013 entgegen der jetzt g\u00e4ngigen Behauptungen \u2013 nat\u00fcrlich eingebunden und h\u00e4tten jederzeit noch mehr Informationen von der Gesch\u00e4ftsleitung und von der Intendantin einfordern k\u00f6nnen; das schien ihnen aber nicht n\u00f6tig zu sein.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Der Beginn der medialen Kampagne gegen Patricia Schlesinger<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Schlie\u00dflich nahm sich die Intendantin eines besonders herausfordernden und zukunftstr\u00e4chtigen Projekts an: Nach dem Vorbild von CNN sollte \u201etagesschau24\u201c endlich zu einem ernstzunehmenden 24\/7- Nachrichtensender ausgebaut werden. Auch der Springer-Verlag versuchte, mit Welt TV und Bild TV auf dem Markt erfolgreich zu sein. Der \u00f6ffentlich-rechtliche Rundfunk ist bekannterma\u00dfen seit langem ein Dorn im Auge des Springer-Konzerns. Nun galt dies erst recht.<br><br>Und dann begann die Berichterstattung des Springer-Verlages, die alles \u00e4nderte. Business Insider und Bild- Zeitung starteten einen medialen Feldzug, der schnell von Medien jeglicher politischen Couleur aufgegriffen wurde.<br><br>Die Rede war von Korruption, Verschwendung und Gier beim RBB. Und diese Etiketten blieben vor allem an Patricia Schlesinger kleben. Denn \u00fcberall las man seither vom \u201eFall Schlesinger\u201c, von der \u201eSchlesinger-Aff\u00e4re\u201c oder gleich vom \u201eSchlesinger-Skandal\u201c.<br><br>Wie kam es dazu, dass dieser Fall in der \u00f6ffentlichen Meinung nicht im Geringsten polarisierte, sondern dass Journalisten aller politischen Richtungen im Grunde das Gleiche schrieben?<\/p>\n\n\n\n<p>Zum einen entspricht es einer medialen Logik, Geschichten zu personalisieren, ihnen ein \u201eGesicht\u201c zu geben: Denn Menschen interessieren sich vor allem f\u00fcr andere Menschen, ihr Leben und ihre Schicksale. Eine Intendantin, die sich angeblich einen Massagesessel bestellt und deshalb entlassen wird, ist interessanter als ein Bericht \u00fcber Gremien, die \u00fcber m\u00f6gliche Baukostensteigerungen diskutieren. Doch auch die politische Gro\u00dfwetterlage beg\u00fcnstigte die Einseitigkeit der Berichterstattung: Das konservative bis (sehr) rechte Lager sch\u00e4umte sowieso vor Wut, als die Berichte \u00fcber angebliche Korruption im RBB erschienen.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch auch \u00d6RR-freundliche linksliberale Medien nahmen das Narrativ von der angeblich so verschwenderischen Intendantin gerne auf: Durch die Umlenkung der Aufmerksamkeit weg vom RBB und der ARD hin zu einem pers\u00f6nlich verantwortlichen \u201eBauernopfer\u201c sch\u00fctzten sie den \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk vor den best\u00e4ndigen Angriffen von rechts.<\/p>\n\n\n\n<p>Und so kursierten immer absurdere Berichte und Ger\u00fcchte \u00fcber Patricia Schlesinger.<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022 Es stand zu lesen, dass sie eine Villa am Schlachtensee besitze.<br>\u2022 Es ging das Ger\u00fccht herum, sie habe den RBB einen Karibik-Urlaub im Privatjet in H\u00f6he von 50.000 Euro bezahlen lassen.<br>\u2022 Ihrem Mann habe sie einen Beratervertrag beim RBB besorgt.<\/p>\n\n\n\n<p>Nichts davon stimmte.<br><br>Doch ARD und RBB erkannten schnell, dass \u00f6ffentliche Erregung unabh\u00e4ngig davon ein Problem ist, ob sie sachlich gerechtfertigt ist oder nicht. Es geschah also das, was Experten f\u00fcr Krisen-PR in solchen F\u00e4llen empfehlen: Wenn sich eine Reputationskrise auf eine einzelne Person konzentrieren l\u00e4sst, soll man diese zum S\u00fcndenbock machen, sich von ihr trennen und auf sie eindreschen. So lenkt man von sich selbst ab. Und genau das tat der RBB: Nachdem Patricia Schlesinger ihr Amt bereits niedergelegt hatte, feuerte der Sender sie medienwirksam vor der Untersuchung der Vorf\u00e4lle und strich ihr die in mehr als 30 ARD-Jahren erarbeitete Betriebsrente. Das DMH wurde gestoppt und der RBB auf einen personal- und kostenintensiv produzierenden, technisch kaum zukunftsf\u00e4higen Regionalsender zur\u00fcckgestutzt, der in der \u201eARD-Familie\u201c niemanden bedroht. Das \u201eMittagsmagazin\u201c wurde an den MDR gegeben, der WDR f\u00fchrt nun wieder das ARD-B\u00fcro in Warschau. Die alte Machtverteilung innerhalb der ARD war wieder hergestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Begr\u00fcndung des Rauswurfs zeichnete der RBB von Schlesinger im Nachhinein das Bild einer skrupellosen, selbstoptimierenden, verschwenderischen und unf\u00e4higen Managerin. Mit einem Millionenaufwand f\u00fcr externe Anw\u00e4lte \u2013 der Sender besch\u00e4ftigt inzwischen die dritte Kanzlei, um vielleicht doch noch etwas gegen die fr\u00fchere Intendantin zu finden \u2013 drehte der Sender jeden Stein um und versuchte zu beweisen, dass Patricia Schlesinger die Wurzel allen RBB-\u00dcbels sei. Das ging so weit, dass er ihr sogar emp\u00f6rt vorwarf, ihr Vertrag sei sittenwidrig. Wohlgemerkt: Gemeint ist der Standardvertrag, den der Arbeitgeber RBB der Arbeitnehmerin Schlesinger \u2013 und nicht nur ihr, sondern auch schon ihrer Vorg\u00e4ngerin&nbsp;\u2013 selbst vorgelegt hatte und den sie nicht ver\u00e4nderte.<br><br>So entstand ein vielstimmiges, aber inhaltlich einheitliches Medienkonzert, das zu einer vollst\u00e4ndigen Vorverurteilung Schlesingers in der \u00f6ffentlichen Meinung f\u00fchrte. Niemand hatte ein Interesse daran, ihr zur Seite zu springen. Der ehemalige BGH-Richter Thomas Fischer schrieb im Spiegel von der Eigengesetzlichkeit der Branche, die auf \u201eden Durchlaufverzehr von Lebensschicksalen nicht nur spezialisiert, sondern von ihm hochgradig abh\u00e4ngig ist.\u201c<br><br><a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2024\/41\/patricia-schlesinger-intendantin-rbb-skandal-journalismus-medien\" rel=\"noreferrer noopener\">Die einzige Ausnahme war Die Zeit, die zwei Redakteuren viel Raum f\u00fcr eine unvoreingenommene Recherche gab<\/a>. Sie sprachen mit rund vierzig Menschen, RBB-Mitarbeitern, anderen Intendanten, Gremienmitgliedern und Politikern, lasen Protokolle und Mails, Verordnungen, Vertr\u00e4ge und Berichte. Sie kamen zu dem Urteil, dass der eigentliche Skandal die Skandalisierung des Falles Schlesinger sei.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Der Showdown vor Gericht<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Vor dem Landgericht Berlin klagt Patricia Schlesinger inzwischen darauf, ihre Altersversorgung zu erhalten. Umgekehrt verlangt der RBB von ihr viele Millionen Euro Schadenersatz. Am 15. Januar 2025 trafen die Parteien vor Gericht aufeinander. Die Erwartungshaltung in Medien und \u00d6ffentlichkeit war infolge der mehrj\u00e4hrigen Vorberichterstattung und Vorverurteilung klar: Der RBB w\u00fcrde siegreich sein, Patricia Schlesinger verlieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann ging es ins Detail: Die falschen Korruptionsvorw\u00fcrfe, die die Berichterstattung \u00fcberhaupt erst ins Rollen gebracht hatten, waren nicht mehr Gegenstand des Verfahrens; es gab schlicht keine Korruption, keine Vetternwirtschaft. Als Ersatzvorw\u00fcrfe dienten etwa der Massagesessel auf der Intendantenetage, den Schlesinger nie bestellt und nie benutzt hat, sowie Abendessen auf Senderkosten, bei denen sie das vom Sender erwartete Networking betrieb. Au\u00dferdem ging es um einen (\u00e4u\u00dferst g\u00fcnstig geleasten) Dienstwagen mit \u2013 Massagesitzen. Patricia Schlesinger hatte den Wagen weder selbst konfiguriert, noch leidet sie an R\u00fcckenproblemen. Dass andere Intendanten gr\u00f6\u00dfere, teurere Dienstwagen fuhren (zum Beispiel die Chauffeur-Limousine von Audi) hat \u00fcbrigens nie jemanden interessiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferhalb des Verfahrens musste sich die fr\u00fchere Intendantin am Ende sogar gegen den Vorwurf wehren, Gummib\u00e4rchen falsch abgerechnet zu haben. Manch einer f\u00fchlte sich an das \u201eBobby Car\u201c erinnert, das der ehemalige Bundespr\u00e4sident Christian Wulff einst als Geschenk f\u00fcr seinen Sohn entgegengenommen hatte, wof\u00fcr er hart kritisiert wurde. Das Gericht lie\u00df sich von diesen Vorw\u00fcrfen wenig beeindrucken. Zur \u00dcberraschung der in gro\u00dfer Zahl erschienenen Journalisten verlief der Termin ganz anders als erwartet. Das Gericht befand, die Antr\u00e4ge des RBB seien entweder unzul\u00e4ssig oder unschl\u00fcssig oder unbegr\u00fcndet.<\/p>\n\n\n\n<p>Der medialen Berichterstattung \u00fcber den Verhandlungstermin lie\u00df sich allerdings kaum entnehmen, was im Gerichtssaal tats\u00e4chlich geschehen war. Vielen Journalisten fiel es wom\u00f6glich schwer, sich von der Vorstellung zu verabschieden, dass Frau Schlesinger eine T\u00e4terin und der RBB ein Opfer ist.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Folgen der Berichterstattung und Res\u00fcmee<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Inzwischen verhandeln die Prozessparteien zwar \u00fcber eine g\u00fctliche Einigung, aber die aufgeheizte Debatte und die unrealistischen Erwartungen, die durch die einseitige Berichterstattung in der \u00d6ffentlichkeit entstanden sind, sind nicht folgenlos geblieben. Sie erschweren die Suche nach einer L\u00f6sung.<\/p>\n\n\n\n<p>Der \u201eFall Schlesinger\u201c taugt letztlich als Musterbeispiel f\u00fcr eine einseitige, personalisierte Medienkampagne, in der eine zun\u00e4chst gefeierte Person pl\u00f6tzlich tief st\u00fcrzt und als S\u00fcndenbock und Bauernopfer herhalten muss, weil praktisch alle Beteiligten mehr als zufrieden sind, wenn aus einem tats\u00e4chlichen oder vermeintlichen RBB-Skandal ein Schlesinger-Skandal fabriziert wird, der tats\u00e4chlich oder vermeintlich alle Zutaten aufweist, die einen Skandal so spannend machen: Geld, Gier, Verbrechen, Politik und gro\u00dfe pers\u00f6nliche Fallh\u00f6he.<\/p>\n\n\n\n<p>Und der Fall zeigt auch, welche Gefahren mit einer solchen Kampagne verbunden sind. Wenn praktisch alle Medien das Gleiche \u00fcber eine rechtliche Auseinandersetzung berichten, sich dabei aber irren, kann dies negative Folgen nicht nur f\u00fcr die Glaubw\u00fcrdigkeit der Medien, sondern auch f\u00fcr den Rechtsstaat haben. Denn nicht jeder Richter ist so souver\u00e4n wie die Kammer des Landgerichts Berlin, die die Vorw\u00fcrfe gegen Patricia Schlesinger erkennbar frei von medialer Beeinflussung bewertet hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Und nat\u00fcrlich sind auch Prozessparteien auf der Suche nach einer g\u00fctlichen Einigung nicht immer ganz unbefangen, wenn sie unter massiver Beobachtung einer \u00d6ffentlichkeit stehen, die ganz bestimmte Erwartungen an den Verfahrensausgang hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Medien und Mediennutzer m\u00fcssen sich im Klaren dar\u00fcber sein, dass ein Rechtsstreit ganz anders enden kann als erwartet. Das klingt in der Theorie banal, ist in der Praxis aber keineswegs selbstverst\u00e4ndlich. Es steht in unserer Verantwortung und es ist in unser aller Interesse, sich dies aktiv bewusst zu machen, wenn wir wieder einmal glauben, schon genug \u00fcber einen Fall zu wissen.<\/p>\n\n\n\n<p>Hinweis: Dieser Artikel erschien zuerst am 1.3.2025 in der <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/kultur-vergnuegen\/rbb-skandal-die-vorverurteilungen-im-fall-schlesinger-li.2302558?\">Berliner Zeitung<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Woran denken Sie, wenn Sie den Namen Patricia Schlesinger h\u00f6ren? An Begriffe wie \u201eKorruption\u201c? \u201eVerschwendung\u201c? \u201eGier\u201c? Irgendwas mit Massagesesseln? Wenn ich als Medienanwalt der fr\u00fcheren RBB-Intendantin auf dieses Mandat angesprochen werde, fallen meist solche Stichworte. 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